Sisikon


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Chämlezen

Namensgebung der Chämlezenkapelle


Chämlezen hiess ursprünglich Kemleten und Kämleten. Erst seit dem 20. Jahrhundert findet sich die jetzt gebräuchliche Schreibweise. Sie muss spontan erfolgt sein. Kämleten ist ein schon im Mittelalter gut überliefertes Lehnwort aus lateinisch caminata, das heizbares Gemach, sogar Klause bedeutete. Im frühen Deutsch bekam es mehrere Bedeutungen, so zum Beispiel: mit einer Feuerstätte versehenes Gemach, Schlaf- gemach; Wohnzimmer; Wohnhaus usw. Aus dem frühen Schweizer- deutsch kennt man Bedeutungen wie Versammlungs-, Speisezimmer; eine Art Vorkeller; Küchen-, Speisekammer. Für die Chämlezen kommt am ehesten ein Unterstand am alten Weg von Morschach nach Riemenstalden, also eine Gruebi, in Frage. Diese nannte man Kemleten. Darin kann man sich sehr gut ein Bild oder eine figürliche Darstellung des heiligen Nikolaus vorstellen, denn Nikolaus von Myra ist auch Patron der Reisenden. Dass der Heilige schon da war, wird der Grund für das Patrozinium der späteren Kapelle gewesen sein. Man hat die Fürsprache und den Schutz von Nikolaus schon vorher in Anspruch genommen und ihm einfach ein würdigeres Zuhause gegönnt.

Viktorweiber, Projekt Orts- und Flurnamenbuch des Kantons Schwyz. 126.02.2010


Geschichte und Anekdoten über die Entstehung und den Fortbestand der Kapelle


Kaum jemand kennt es und hat es schon gesehen oder besucht. An der Riemenstaldnerstrasse, schon auf dem Gebiet der Gemeinde Morschach, aber von Riemenstalden aus zu betreuen, war von alters her am alten Weg von Sisikon nach Riemenstalden in der Chämlezen (auch: Kämmlezen oder Kernletzen) ein Bethäuschen gestanden. 1665 wurde eine kleine Wegkapelle errichtet, die aber 1733— 1735 durch die grössere, noch heute stehende Kapelle ersetzt wurde. Baumeister waren Dominik Elsener und Sohn. Das noch heute erhaltene Barockaltärchen stammt auch aus der Bauzeit. So waren also die Bewohner des Tales nicht ganz ohne Gottesdienstlokale — was ihnen aber herzlich wenig nützte, wenn niemand da war, Gottesdienst zu halten. Es ist daher zu begreifen, dass sich die kleine Gemeinde danach sehnte, einen eigenen Geistlichen im Tale zu haben. Aber woher das nötige Geld aufbringen für ein Pfarrhaus, eine neue Kirche und den Unterhalt des Geistlichen? Daran — also an der Finanzierung — schienen alle noch so guten Pläne zu scheitern. Da brachte die Stiftung des Herrn Richter Rochus Dominik Fassbind, im Grund, Schwyz den Anfang der Lösung dieser Schwierigkeit. Dieser edle und fromme Christ war im hohen Alter von 96 Jahren 1784 ledig gestorben und hatte eine grosse Summe vermacht, aus der gelegentlich auch zur Erbauung von Kirchen und Pfarrhäusern etwas genommen werden durfte. Davon hörten nun die Bewohner des Tales und meldeten sich auch. Die hohe Obrigkeit von Schwyz, der bischöfliche Kommissar und der Pfarrer von Morschach, dem Riemenstalden zugeteilt war, verwendeten sich beim Bischof im Sinne dieses Bittgesuches, und gerne ging Bischof Maximilian Christophorus von Rodt in Konstanz (1775 bis 1800) darauf ein. Der Kanton Schwyz unterstand damals noch wie verschiedene andere Teile der Schweiz dem Bistum Konstanz.


Ein Anfang war also gemacht. Mit obrigkeitlichem Begleitschreiben und Empfehlungen gingen dann 1786 zwei Männer von Riemenstalden auf die Betteireise durch den Kanton Schwyz und sogar in viele andere Kantone, zu reichen Privaten, in Pfarrhäuser, Institute und Klöster. Das Bettelergebnis war so erfreulich, dass man ernstlich an den Bau des Pfarrhauses und der Kirche im Dorf Riemenstalden denken konnte, um dann einen eigenen Seelsorger anzustellen. Zuvor aber holten sich die Riemenstaldner durch den Pfarrer von Morschach die nötige bischöfliche Erlaubnis ein. Sie schrieben also nach Konstanz, und Bischof Maximilian Christophorus stellte ihnen mit Datum vom 19. April 1787 zwei Urkunden aus. Beide sind im Pfarrarchiv Riemenstalden im Original erhalten.


Noch mehr konnte und musste Pfr. Heinzer für das alte Heiligtum des hl. Nikolaus in der Chämlezen tun. Im Laufe der Jahre war die Kapelle ganz zerfallen. Vereinzelt wurde sie noch bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts aufgesucht. Der hl. Nikolaus musste in verschiedenen Anliegen helfen und half auch, wie einzelne noch erhaltene Votivtäfelchen beweisen. Ein einfaches, mit Wasserfarbe bemaltes Papier aufgeklebt auf Holz, hat folgenden Spruch (nebst einem Bild)‘.,, Durch Fürbitte des heiligen Sankt. Nikolaus ist der Mann von Fieber entledigt worden. 1808.“ Ein anderes künstlerisch wertvolleres Täfelchen aus Holz (22 cm x 15 cm), direkt mit Olfarbe bemalt und noch sehr gut erhalten (auch der Farbton), zeigt wiederum den hl. Nikolaus auf den Wolken thronend, mit Bischofsstab, Buch und auf 3 Goldkugeln. Unten am Alter kniet eine Frauenperson in einem Trachtenkleid und als Jahreszahl und Text steht nur darauf: Ex voto 1838. Dann aber muss diese Kapelle bald ganz vergessen worden sein. Man konnte gar nicht mehr von einem Gotteshaus reden, in einem solchen Zustand war die Kapelle. Messen wurden deshalb auch seit Menschengedenken keine mehr hier gelesen. Die Kapelle war voll Schmutz und ein beliebter Schlupfwinkel für Fledermäuse und anderes Getier. Die Riemenstaldnerbuben, die in Sisikon Brot und andere Lebensmittel holen mussten, vergnügten sich damit — der Weg ging damals direkt bei der Kapelle vorbei — die Fledermäuse mit langen Ruten aufzuschrecken und zu verscheuchen und andern Schabernack zu treiben. Trotzdem war immer noch ein Opferstock dort und ein eigener Kapelivogt musste ihn von Zeit zu Zeit leeren — wenn überhaupt etwas drin war. Es kam auch vor, dass Gauner und Landstreicher, die vor vielen Jahrzehnten noch häufiger als heute anzutreffen waren, diesen Opferstock beraubten, was sich aber nie lohnte! Kam doch einmal ein kleiner Riemenstaldnerbub gerade an der Kapelle vorbei, als ein Einbrecher am Werke war. Aus Angst aber ging der Kleine rasch vorüber und getraute sich nicht einmal, etwas davon zu erzählen, erst als alter Mann sprach er davon! Gauner usw., ja auch ehrsame Leute benützten die Kapelle, die diesen Namen nicht mehr verdiente, wohl auch zum Obernachten und zwar noch recht oft. Denn das Riemenstaldnertal war früher für alle Arten von Bettler ein beliebter Durchgangsweg ins Muotathal, so dass sich dort für die Goldplangg ein neuer Name bildete, man redete einfach vom „Bettlerpass“.




Gespenster, Menschen ohne Kopf und einäugige Hunde:


Aber auch andere benützten die Kapelle zu einer gelegentlichen Schlaf- oder Ruhepause, Riemenstaldner, die müde und spät, manchmal vom Trinken beschwert, den Weg nach Hause machten. Dass solche Leute, dazu in der Dunkelheit, im Waldrauschen, dann allerlei „sahen und hörten“, was nicht ganz geheuer war, versteht sich. So zirkulierten noch im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die unglaublichsten Gerüchte über die Chämlezenkapelle. Man könne dort Gespenster sehen, Menschen ohne Kopf, einäugige Hunde, Lichtlein in der Kapelle usw. Kurzum, es schauderte Buben und Mädchen und sogar Erwachsene immer ein wenig, wenn sie erst beim Zunachten oder gar bei Dunkelheit an der Kapelle vorbeigehen mussten. Es kam sogar vor, dass einer den Weg bis zur Kapelle schon gemacht — also die Hälfte des Weges bis Riemenstalden — und dann vermeintlich etwas „hörte“ und „sah“... und dann wieder voller Angst nach Sisikon zurückkehrte, um auf der linken Talseite ins ßergdorf zurückzukehren! Manch einer hätte wohl einen Eid geschworen, er habe mit eigenen Augen, bei voller Nüchternheit, in der Kapelle ein Lichtlein gesehen und ganz schwach bei geschlossener Türe noch Stimmen gehört. War also doch irgendetwas daran? Oder war doch alles nur Einbildung derer, denen derAlkoholin den Kopf gestiegen war? Diese Fragen tauchten immer wieder auf, und da sogar ehrsame Männer solches behaupteten, glaubten allmählich manche, dass es um die Kapelle herum wirklich nicht mehr ganz geheuer sei, bis schliesslich ein junger Riemenstaldner Bursche Licht in dieses dunkle Rätselraten brachte.


Es war im Spätherbst 1909, als dieser ca. morgens um 1 Uhr in einer dunklen Nacht von einer Hochzeitsfeier heimkehrte. Trotz des langen Festens war er aber noch klaren Kopfes. Wie er sich der Kapelle näherte, sah er wirklich ein Licht/ein in der Kapelle. Wir begreifen, dass ihm da sofort alle je gehörten Spukgeschichten in den Sinn kamen und es ihm zuerst heiss und kalt über den Rücken lief. Aber da er ein gutes Gewissen hatte und zudem kräftig und jung war, fasste er sich ein Herz, ging starken Schrittes auf die Kapelle zu und stiess mit kräftigem Ruck ganz jäh die Türe auf. Und was sah er da? Zwei Zürcher Touristen, die ärger als er selber erschrocken waren, hatten auf dem Altartisch einen kleinen Spirituskocher aufgestellt und brauten sich einen heissen Tee. Sie luden ihn ein mitzu trinken, was er auch gerne tat. Das also waren die „Geister und Lichtlein gewesen, die auch andere gehört und gesehen hatten! Von da an wollte bald niemand mehr etwas von Gespenstern und Spuklichtlein usw. wissen, nachdem sich alles so einfach gelöst hatte.


Aber das waren wirklich keine Zustände, wenn ein geweihter Kapeliraum zum Abkochen für Bergsteiger benützt wurde. Wir verstehen es darum sehr gut, dass Bischof Georgius energisch Abhilfe verlangte und, sollte dies nicht geschehen, darauf drang, dass die Kapelle abgebrochen werden müsse. Pfarrer Heinzer war von all dem schon lange schmerzlich berührt gewesen, aber die Mittel zur Wiederherstellung hatten ihm gefehlt. Er setzte sich nun mit den angrenzenden Pfarreien Morschach und Sisikon in Verbindung und alle drei zusammen brachten die Renovation zustande. Zum Glück waren der Altaraufbau und das Altargemälde noch einigermassen erhalten. Es stellt den hl. Nikolaus am Meeresstrand dar, gemalt 1828 von Fridolin Auf der Maur. So feierte man am 12. Juli 1918 durch einen Gottesdienst die Wiedereröffnung der Chämlezenkapelle in Anwesenheit von ungefähr 150 Personen, die damals ein Kirchenopfer von Fr. 71.00 spendeten. Der Pfarrer von Morschach. H. H. A. Riegert, las die hI. Messe und Pfr. Heinzer hielt die Predigt. So war also ein Anfang gemacht, wenn auch zu sagen ist, dass sich die Renovation damals nur aufs Allernotwendigste beschränkte. Aber es war wenigstens wieder ein Heiligtum, und während der Sommermonate wurde gelegentlich — wie heute noch — dort Messe gelesen. Noch ein Jahr vor seinem Tod machte dann Pfr. Heinzer der Kapelle erneut ein bleibendes Geschenk, indem er für die Anschaffung eines Glöckleins besorgt war Am Donnerstag vor Pfingsten, den 01. Juni 1922, war feierliche Glockenweihe. Alt-Gemeindepräsident Anton Hediger durfte als Pate (und Senior von Riemenstalden, S2jährigl) zum ersten Mal das neue Glöcklein läuten; als Glockenpatin amtete eine Morschacherin, die damalige Gastwirtin vom „Rütliblick‘, Frl. Jurt. Das Glöcklein trägt auf seinem Mantel ein Brustbild des hI. Nikolaus mit der Inschrift: Hl. Nikolaus; ferner ein Kruzifix. Gegossen wurde es von W. Egger in Staad (D) 1922.

All diese Arbeiten, Sorgen und Mühen, dazu manche Misserfolge in der Seelsorge, zehrte am Lebensmark von Pfarrer Heinzer. Im Sommer 1923 erkrankte er und musste sich öfters mit Aushilfen an Sonntagen begnügen. Da sich sein Zustand verschlimmerte, erhielt er am 14. Juli 1923 das erste Mal die hl. Sterbesakramente; es trat aber eine bedeutende Besserung ein, bis sich die Gefahr erneut erhöhte. Deshalb spendete ihm am 21. August H. H. Kaplan Gustav Ott von Goldau, ein Riemenstaldner Bürger, Erbauer der Herz Jesu Kirche in Goldau, (gestorben 25. Mai 1927) nochmals die hl. Sakramente. Besserung und Verschlimmerung wechselten ab, so dass ihn der Aushilfspriester, H. H. Alois Ulrich, der in Auftrag des Bischofs bereits im Pfarrhaus wohnte, am 20. September nochmals „versah“. Am Abend dieses Tages, halb 11 Uhr, starb er und wurde am 24. September 1923 in der Pfarrkirche beigesetzt. 19 Geistliche waren zugegen. H. H. Kaplan Ott von Goldau nahm die Beerdigung vor und hielt im Auftrage des Dekans die Ansprache. H. H. Viktor von Hettlingen, damals noch Student in Rom (ein Nachkomme aus dem Geschlecht des grössten Wohltäters), hielt das Totenamt. Der Kirchenchor von Sisikon sang das Requiem. Wer die Paramente gesehen, die drei Gotteshäuser der Gemeinde näher kennt, der weiss, was Pfarrer Heinzer alles getan hatte.


Am 6. Dezember 1995 fand die letzte umfassende Renovation der Kapelle statt, Bei der Einweihungsfeier waren folgende geistliche Würdenträger anwesend:

- Domherr Walter Niederberger, Chur

- Domherr Martin Bürgi, Lauerz
- Pfarrer Leo Gemperli, Sisikon
- Pfarrer Aloys von Euw, Morschach


Architekt Hans Steiner, Schwyz


Der Heilige Nikolaus von Myra (Kapellen-Patron)


Der waghalsige Nikolaus

Im Jahre 1733 hatte man hier dem heiligen Nikolaus von Myra ein kleines, hübsches Gotteshaus gebaut. Damit er die Berg- bauern an den steilen Bergrainen vor Lawinen und die Wanderer vor wilden Wassern und Steinschlägen bewahre.


„Sankt Nikolaus“ in würdiger Gesellschaft

Schon vor einem Jahrtausend hatte ein unbekannter Autor in einer griechisch überlieferten Heiligen-Vita über den heiligen Nikolaus geschrieben:


„Das Abendland, wie der Orient, besingen und preisen ihn. Es gibt kein Volk, kein Land, keine Stadt, keine Flecken, keine Insel, wäre sie selbst in den entferntesten Gegenden der Welt, wo man seinen Namen nicht verehrte und wo ihm nicht Kirchen errichtet worden wären.“


Nikolaus ist der berühmteste Heilige des Frühchristentums, ausser Maria und den Aposteln. Er ist der Patron Russlands und der Türkei, der Niederlande und von Elsass-Lothringen, der väterliche Schutzherr der Städte Antwerpen, Paris Berlin, Moskau, Neapel und Freiburg in der Schweiz. Er ist der Beschützer der Reisenden, der Kaufleute, der Gefangenen, der Advokaten und Pfandleiher, der Müller und Bäcker und Metzger — sogar der Diebe -‚ der heiratslustigen Mädchen und Burschen, der Apotheker, Parfüm- und Spezereihändler, der Schüler und Chorknaben. Und vor allem der Kinder und der Armenl In diesen Tagen beschenkt er sie aus der Güte seines Herzens. Hier im Walde des Riemenstaldnertals hat er sei Heiligtum. Dürfen wir nicht darauf stolz sein?


Chronologie der Entstehung und des Fortbestandes der Chämlezenkapelle


Über die Entstehung der Kapelle bestehen zwei Versionen, die eine gemäss Chronik von Hr. Kyd Brunnen sagt, dass im Jahre 1620 durch die Brüder Peter und Hans Martin Gemsch eine Kapelle erstellt wurde.


Gemäss der zweiten Version soll im Jahre 1665 ein Bauer ein Bjldstöcklein erstellt haben nachdem er mit seinem Fuhrwerk verunglückte, aber gerettet wurde.


1733 -1735 Bau der jetzigen Kapelle durch Dominik Elsener und seinem Sohn, geweiht dem heiligen Nikolaus von Myra, damit er die Bergbauern an den steilen Rainen vor Lawinen und die Wanderer vor wilden Wassern und Steinschlägen bewahre. Im Barockaltärchen kommt uns der Kapellenpatron, der hl. St. Nikolas entgegen. 1828 von Fridolin Aufdermaur auf Holz gemalt und datiert. Das Familienwappen deutet auf den Stifter hin.


Ab 1838 Verfall der Kapelle und es rankten sich viele „wilde“ Geschichten um die Kapelle. 1852/1 853 Soll die Kapelle das erste Mal renoviert worden sein. (keine weiteren Unterlagen vorhanden)

12. Juli 1918 Renovation der Kapelle mit grossem Engagement von Josef Martin Heinzer, Pfarrer in Riemen stalden. Einweihungsfeier in Anwesenheit von 150 Personen, welche Fr. 71.-- an Kirchenopfer spendeten. Die Messe las H.H. Pfr. A. Riegert, Morschach und die Predigt hielt Pfarrer J.M. Heinzer.

1922 Glockenweihe, Glöcklein geschenkt durch Pfr. Heinzer. Auf seinem Mantel trägt das Glöcklein ein Brustbild des hl. Nikolaus mit der Inschrift: „Hl. Nikolaus“ ferner ein Kruzifix. Gegossen wird es von W. Egger in Staad/Konstanz am Bodensee (D). Glöckchenpatin Frl. Jurt, Wirtin vom „Rütliblick“ Morschach, alt Gemeindepräsident Anton Hediger, und Senior von Riemenstalden (82 jährig) durfte das erste Mal das neue Glöckchen läuten.

1983 Nach Rücksprache mit dem kantonalen Denkmalschützer Markus Bamert, Schwyz, erstellte Erwin Inderbitzin, Morschach, das hölzerne Vor- dach über dem Kapelleneingang. 06. Dez. 1995 Einweihungsfeier der Kapelle nach einer umfassenden Renovation und finanziert durch eine Geldsammlung von Pfr. Aloys von Euw, Morschach, ca. Fr. 250000.—

An der Strasse oberhalb der Kapelle erzählt eine Inschrift in der kleinen „Gruobi“ einem mittlerweile
gemauerten Unterstand, dass hier am 15. Januar 1895 der „pflichtgetreue Wegmeister Josef Hediger von Binzenegg, Morschach, von einer Lawine verschüttet wurde“.


Erstellt im Christmonat 2009 und bereinigt im Horner 2010 von Martin Inderbitzin, 1958, Seewen. Sohn des Martin Inderbitzin, 1923, Goldau. Der Vater wuchs im Büelacher unterhalb Binzenegg, Morschach auf.

Quellen nachweis: Anton Schraner:


Die kleinste Pfarrei und Gemeinde der Innerschweiz“ Erinnerungsblätter zum 150 jährigen Pfarreijubiläum in Riemenstalden erschienen im Jahr 1954, Druck Martin Eberhard und Sohn,
Druckerei, Schwyz

Auszüge aus:


Morschach Pfarrkirche St. Gallus und Mauritius mit seinen Kapellen“ 2004.

Bote der Urschweiz“
Schwyzer Zeitung

Personen die im Zusammenhang mit der Chämlezenkapelle stehen:


Abwart:

Aschwanden Werner, Landwirt, hinterer Riedberg, 6452 Sisikon
(Arthur, Neffe des Abwartes)

für die Kapelle verantwortliches Kirchenratsmitglied:

Schmid Josef, Schilti, 6443 Morschach




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