Sisikon


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Kirchenbau

Kirche



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Mit dem Bau unserer St. Josefskirche findet ein großes und dringendes Anliegen unseres kleinen Dorfes am Urnersee seinen Abschluß. Der Weihetag setzt allem Planen, Schaffen, Spenden und Beten um ein gutes Gelingen die Krone auf. Schon viele Jahre wurde das Problem studiert, wie dem Platzmangel und vor allem dem störenden Bahnlärm abgeholfen werden könne. Außer dem Bahnlärm riefen vor allem auch die schlechten, unbequemen Bänke und Beichtstühle nach Abhilfe. Vom Zustand und dem Platzmangel der Sakristei gar nicht zu reden! Der Bahnlärm war so kraß, daß der Bischof nach einer Firmung ganz spontan nach einer Lösung rief und er hat die Lösung ganz klar in einem Neubau gesehen. Es mußte beim Bau auf alles Unwesentliche und Uberschwengliche verzichtet werden und das nicht ungern, denn so paßt es in die nachkonziliäre Zeit. Wir wollen uns damit abfinden im Gedanken, daß Christus ja allem Uberschwenglichen abhold war, sein Leben spricht hier eine sehr deutliche Sprache. Das soll unser Konzentrieren auf das Wichtigste erleichtern, das ist doch das hl. Opfer und Opfermahl.


Die Kirchgemeinde vom 31. Dezember 1961 hat unter dem damaligen Seelsorger, Dichterpfarrer Walter Hauser einmütig beschlossen, eine neue Kirche zu planen. Es wurde eine Studienkommission gewählt, die teilweise im Lauf der Jahre ersetzt wurde. Anläßlich der Kirchgemeinde vom 3. Juli 1966 wurde das von Herr Architekt Richard P. Krieg, Zürich und Regensdorf, ausgearbeitete Projekt angenommen und somit der heutige Bau beschlossen. Die Kommission hatte es sich zusammen mit dem Pfarrer zur Aufgabe gemacht, einen schlichten aber doch schönen Raum für die hl. Opferhandlung zu bauen und es darf wohl gesagt werden, daß das in erfreulicher Weise gelungen ist. Nun dürfen wir die große Freude erleben, das Gotteshaus durch die Weihe durch unsern sehr verehrten Herrn Bischof seiner Bestimmung zu übergeben. Wir alle, die diesen seltenen Freudentag erleben dürfen, wollen dem Herrgott innig danken für seinen Segen beim Bau, denn es ist schon so: « wenn der Herr das Haus nicht baut, bauen die Bauleute umsonst». Gottes Segen war fast « handgreiflich » und vor allem auch die über alle Maßen spürbare Hilfe des neuen Patrons, des hl. Josef. Er hat wahrlich das « Patronat » über die Kirche verdient! Wir wollen aber auch allen danken, die beigetragen haben zum Gelingen des Werkes, dem Kirchenrat und den Kommissionen, allen Helfern bei den beiden Bazaren, den Fronarbeitern, dem Architekten und seinen Mitarbeitern, den Unternehmern und allen schlichten Arbeitern und nicht zuletzt den zahllosen Wohltätern bei uns und auswärts, ohne sie wäre ja dieses Werk schlechterdings unmöglich gewesen! Wir heißen sie heute alle mit den Geladenen, die unsere große Freude mit uns teilen, zum Gnadeatag der Kirchweihe herzlich willkommen.

Grundstein wurde am 25 Juli 1967 gelegt


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